Programm 2009

Das Sprachenzentrum ist, zusammen mit der gewinnorientierten „Viadrina Sprachen GmbH“, für die Sprachausbildung der Studierenden der Europa-Universität Viadrina zuständig. Die verschiedenen Studienordnungen schreiben vor, bis zu zwei Sprachen auf UNIcert-II-Niveau zu beherrschen. Um die Studienordnungen jedoch zu erfüllen, werden den Lernenden übermäßig viele Steine in den Weg gelegt. Darum fordern wir:

Transparenz und Vergleichbarkeit bei der Einstufung!
Die Ergebnisse der Einstufungstests müssen den Studierenden ohne Probleme zugänglich sein, sodass auch diejenigen, die keinen Sprachkurs belegen möchten, ihre Schwächen erkennen und im Selbststudium ausgleichen können. Doch auch zwischen Einstufungstests der verschiedenen Sprachen muss Vergleichbarkeit herrschen! Die Methodik der einzelnen Lektorate unterscheidet sich zurzeit noch grundlegend.

Kostenfreie Sprachausbildung im Rahmen der Studienordnung!
Unabhängig vom Niveau, auf dem eine Sprache zum Studienbeginn beherrscht wird, darf die Erfüllung der Studienordnung keinen Cent kosten! Für denjenigen, der sich entscheidet, Schwedisch neu zu beginnen und bis zur allgemeinsprachlichen Prüfung zu bringen, sollten die Kurse genauso nichts kosten, wie für diejenige, die mit ihrem Englisch-Oberstufenkurs ihr UNIcert II erlangt.

Qualitätsentwicklung und -sicherung am Sprachenzentrum!
In allen Einrichtungen der Viadrina ist es inzwischen üblich, dass zum Ende des Semesters eine Befragung der Studierenden zur Qualität der Lehre durchgeführt wird – lediglich im Sprachenzentrum ist ein einheitlicher Fragebogen Fehlanzeige! Für eine konsequent hohe Qualität der Sprachausbildung ist auch hier eine Reflexion unerlässlich.

Keine Gewinne für eine private GmbH!
Laut öffentlich zugänglichem Eintrag im Handelsregister Frankfurt(Oder) gehört die „Viadrina Sprachen GmbH“ zu 20% zwei natürlichen Personen und zu 80% der Europa-Universität. Es gibt also Personen, die sich durch die faktischen Studiengebühren für Sprachkurse an der Lehre einer öffentlichen Universität bereichern! Durch die Beteiligung der Universität an der GmbH finanzieren wir zudem die Viadrina quer – das sind versteckte Studiengebühren! Die Auflösung der GmbH und eine hundertprozentige Verantwortung des Sprachenzentrums in Sachen Sprachausbildung ist die einzig vernünftige Konsequenz!

Erweiterung des Sprachangebots durch Chinesisch und Türkisch!
In einer sich immer stärker globalisierenden Welt zeugt es von Ignoranz, dass es an der international ausgerichteten Europa-Universität noch immer keine Ausbildung in der chinesischen Sprache angeboten wird. Auch das Fehlen der türkischen Sprache in der August-Bebel-Straße ist angesichts der fünf Partneruniversitäten in der Türkei eine Schande!

Sprachenscheine ins HIS-Portal!
Auch in dem Bereich der Leistungsnachweise betreibt das Sprachenzentrum zurzeit Eigenbrötlerei. Eine Einbindung der Sprach-Scheine ins HIS-Portal würde eine kleine, aber feine Erleichterung für die Studierenden bedeuten.


Die Viadrina ist unzweifelhaft eine der Top-Universitäten des Landes, die es mit sogenannten „Elite-Unis“ aufnehmen kann. Doch leider gibt es auch Schattenseiten im Paradies. Die Mehrheit der Studierenden wohnt außerhalb Frankfurts und ist wenn überhaupt lediglich zu den Vorlesungszeiten in der Stadt. Dies bedeutet gähnende Leere für das studentische Leben in Frankfurt. Doch wir wollen den Pendlern keinen Vorwurf machen. Vielmehr geht es uns darum, Frankfurt für Studenten attraktiver zu machen, somit eine Win-Win-Situation für die Studierendenschaft und die Stadt mit ihrer lokalen Wirtschaft schaffen.


Wir setzen uns ein für

Rabatte für Studierende
Nicht selten steht Studentinnen und Studenten weniger Geld zur Verfügung als einem Hartz-IV-Empfänger. Einigen fällt es daher deutlich schwer am sozialen Leben teilzuhaben z.B. mal mit Kommilitonen abends in eine Bar zu gehen oder Freitagabends ins Kino zu gehen.
Daher möchten wir, dass mit Unternehmen wie z.B. Kino, Friseur, Schwimmbad oder Gastwirtschaft Rabatte für Studenten ausgehandelt werden. Dies macht nicht nur das Leben für Studierende attraktiver sondern stärkt auch die lokale Wirtschaft und macht die Stadt lebenswerter.

Eine gute Mensa
Da der durchschnittliche Studierende an der Viadrina nicht nur lernt, sondern sich auch bei vielen Gremien und Initiativen engagiert, bleibt leider wenig Zeit zum Kochen.
Daher ist es sinnvoll die Mensa auch am Wochenende zu öffnen. Dies zieht nicht nur Studierende an, sondern auch ansässige Bürgerinnen und Bürger in die Mensa.
Außerdem fordern wir: Mehr polnisches Essen in der Mensa!
Polen ist nicht nur ein Land billiger Zigaretten und billigen Benzins, sondern bietet auch kulinarisch viele Höhepunkte. Wir setzen uns daher nachdrücklich für mehr polnische Gerichte in der Mensa ein. Wir sind die Europa-Universität und wollen diesem Ruf auch kulinarisch gerecht werden.

Einen guten Campus
Moderne Gebäude sind nicht alles. Wir wollen einen Campus, der studentischen Bedürfnissen gerecht wird und man ohne Angst die Straße überqueren kann. Es ist daher unumgänglich, dass die Studierendenschaft an der geplanten Umgestaltung des Campus' teilhaben kann und endlich, ohne von rücksichtslosen Autofahrern aus dem allmorgendlichen Tran gerissen zu werden, zu den Gebäuden kommen.

Eine gute Verkehrsanbindung
Die Zeiten der Trams und Busse sind nicht studentischen Bedürfnissen angepasst. Oft kommen Studierende zu spät zum Sprachenzentrum oder zu den Vorlesungen und stören häufig die Kommilitonen. Daher fordern wir eine bessere zeitliche Abstimmung und Taktung der Verbindungen. Doch nicht nur innerhalb Frankfurts ist die Verkehrsanbindung mangelhaft, in die Schwesterstadt Słubice besteht keinerlei Nahverkehrsverbindung! Daher fordern wir zudem eine Verkehrsverbindung nach Polen.
Viele unserer Kommilitonen, die in Słubice wohnen müssen auch bei schlechtem Wetter einen weiten Fußweg zurücklegen. Eine Verkehrsanbindung bedeutet nicht nur ein Stück bessere Lebensqualität für sie sondern auch ein wirtschaftliches Potential für alle Beteiligten. Eine Buslinie oder Straßenbahn ist daher unumgänglich.Zudem könnten so auch mehr Veranstaltungen im Collegium Polonicum stattfinden, was somit auch diejenigen motiviert nach Polen zu kommen, die sonst nicht die Gelegenheit haben zu kommen.

Freie Fahrt in Polen
Trotz des Beitritts Polens zum Schengen-Abkommen 2007 haben viele Studenten die Schönheit des polnischen Umlands nicht erkunden können, weil es häufig zu teuer ist mit der Bahn z.B. nach Zielona Góra oder Rzepin zu fahren.
Wir fordern daher die Nutzbarkeit des Semestertickets auch andererseits der Oder in angemessener Entfernung. Denkbar wäre auch das Ausschöpfen etwaiger Fördermittel (der EU etc.).

Bessere Transparenz der Gremien
Um die Beteiligung an den Gremien der verfassten Studierendenschaft (StuPa, Fachschaftsrat etc.) zu erhöhen, muss der Bekanntheitsgrad dieser gesteigert werden, da noch viel Unwissenheit bei den Studierenden hinsichtlich dieser Gremien herrscht. Daher müssen diese aus den Hinterzimmern herrauskommen und in mehr Öffentlichkeitsarbeit investieren. Hierfür bestehen Möglichkeiten wie zB das Nutzen von Calendrina.
 

Statistiken

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Termine

Nächstes Treffen: Montag, den 7.11.2011, ab 19 Uhr, SPD-Geschäftsstelle (Logenstr. 13 A, Eingang neben dem Hemingways, 1. OG)

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