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Das Sprachenzentrum ist, zusammen mit der gewinnorientierten
„Viadrina Sprachen GmbH“, für die Sprachausbildung der Studierenden der
Europa-Universität Viadrina zuständig. Die verschiedenen
Studienordnungen schreiben vor, bis zu zwei Sprachen auf
UNIcert-II-Niveau zu beherrschen. Um die Studienordnungen jedoch zu
erfüllen, werden den Lernenden übermäßig viele Steine in den Weg gelegt.
Darum fordern wir:
Transparenz und Vergleichbarkeit bei der Einstufung!
Die Ergebnisse der Einstufungstests müssen den Studierenden ohne
Probleme zugänglich sein, sodass auch diejenigen, die keinen Sprachkurs
belegen möchten, ihre Schwächen erkennen und im Selbststudium
ausgleichen können. Doch auch zwischen Einstufungstests der
verschiedenen Sprachen muss Vergleichbarkeit herrschen! Die Methodik der
einzelnen Lektorate unterscheidet sich zurzeit noch grundlegend.
Kostenfreie Sprachausbildung im Rahmen der Studienordnung!
Unabhängig vom Niveau, auf dem eine Sprache zum Studienbeginn beherrscht
wird, darf die Erfüllung der Studienordnung keinen Cent kosten! Für
denjenigen, der sich entscheidet, Schwedisch neu zu beginnen und bis zur
allgemeinsprachlichen Prüfung zu bringen, sollten die Kurse genauso
nichts kosten, wie für diejenige, die mit ihrem Englisch-Oberstufenkurs
ihr UNIcert II erlangt.
Qualitätsentwicklung und -sicherung am Sprachenzentrum!
In allen Einrichtungen der Viadrina ist es inzwischen üblich, dass zum
Ende des Semesters eine Befragung der Studierenden zur Qualität der
Lehre durchgeführt wird – lediglich im Sprachenzentrum ist ein
einheitlicher Fragebogen Fehlanzeige! Für eine konsequent hohe Qualität
der Sprachausbildung ist auch hier eine Reflexion unerlässlich.
Keine Gewinne für eine private GmbH!
Laut öffentlich zugänglichem Eintrag im Handelsregister Frankfurt(Oder)
gehört die „Viadrina Sprachen GmbH“ zu 20% zwei natürlichen Personen und
zu 80% der Europa-Universität. Es gibt also Personen, die sich durch
die faktischen Studiengebühren für Sprachkurse an der Lehre einer
öffentlichen Universität bereichern! Durch die Beteiligung der
Universität an der GmbH finanzieren wir zudem die Viadrina quer – das
sind versteckte Studiengebühren! Die Auflösung der GmbH und eine
hundertprozentige Verantwortung des Sprachenzentrums in Sachen
Sprachausbildung ist die einzig vernünftige Konsequenz!
Erweiterung des Sprachangebots durch Chinesisch und Türkisch!
In einer sich immer stärker globalisierenden Welt zeugt es von Ignoranz,
dass es an der international ausgerichteten Europa-Universität noch
immer keine Ausbildung in der chinesischen Sprache angeboten wird. Auch
das Fehlen der türkischen Sprache in der August-Bebel-Straße ist
angesichts der fünf Partneruniversitäten in der Türkei eine Schande!
Sprachenscheine ins HIS-Portal!
Auch in dem Bereich der Leistungsnachweise betreibt das Sprachenzentrum
zurzeit Eigenbrötlerei. Eine Einbindung der Sprach-Scheine ins
HIS-Portal würde eine kleine, aber feine Erleichterung für die
Studierenden bedeuten.
Die Viadrina ist
unzweifelhaft eine der Top-Universitäten des Landes, die es mit
sogenannten „Elite-Unis“ aufnehmen kann. Doch leider gibt es auch
Schattenseiten im Paradies. Die Mehrheit der Studierenden wohnt
außerhalb Frankfurts und ist wenn überhaupt lediglich zu den
Vorlesungszeiten in der Stadt. Dies bedeutet gähnende Leere für das
studentische Leben in Frankfurt. Doch wir wollen den Pendlern keinen
Vorwurf machen. Vielmehr geht es uns darum, Frankfurt für Studenten
attraktiver zu machen, somit eine Win-Win-Situation für die
Studierendenschaft und die Stadt mit ihrer lokalen Wirtschaft
schaffen.
Wir setzen uns ein für
Rabatte für Studierende
Nicht selten steht Studentinnen und Studenten weniger Geld zur
Verfügung als einem Hartz-IV-Empfänger. Einigen fällt es daher deutlich
schwer am sozialen Leben teilzuhaben z.B. mal mit Kommilitonen abends
in eine Bar zu gehen oder Freitagabends ins Kino zu gehen.
Daher möchten wir, dass mit Unternehmen wie z.B. Kino, Friseur,
Schwimmbad oder Gastwirtschaft Rabatte für Studenten ausgehandelt
werden. Dies macht nicht nur das Leben für Studierende attraktiver
sondern stärkt auch die lokale Wirtschaft und macht die Stadt
lebenswerter.
Eine gute Mensa
Da der durchschnittliche Studierende an der Viadrina nicht nur lernt,
sondern sich auch bei vielen Gremien und Initiativen engagiert, bleibt
leider wenig Zeit zum Kochen.
Daher ist es sinnvoll die Mensa auch am Wochenende zu öffnen. Dies
zieht nicht nur Studierende an, sondern auch ansässige Bürgerinnen und
Bürger in die Mensa.
Außerdem fordern wir: Mehr polnisches Essen in der Mensa!
Polen ist nicht nur ein Land billiger Zigaretten und billigen Benzins,
sondern bietet auch kulinarisch viele Höhepunkte. Wir setzen uns daher
nachdrücklich für mehr polnische Gerichte in der Mensa ein. Wir sind
die Europa-Universität und wollen diesem Ruf auch kulinarisch gerecht
werden.
Einen guten Campus
Moderne Gebäude sind nicht alles. Wir wollen einen Campus, der
studentischen Bedürfnissen gerecht wird und man ohne Angst die Straße
überqueren kann. Es ist daher unumgänglich, dass die Studierendenschaft
an der geplanten Umgestaltung des Campus' teilhaben kann und endlich,
ohne von rücksichtslosen Autofahrern aus dem allmorgendlichen Tran
gerissen zu werden, zu den Gebäuden kommen.
Eine gute Verkehrsanbindung
Die Zeiten der Trams und Busse sind nicht studentischen Bedürfnissen
angepasst. Oft kommen Studierende zu spät zum Sprachenzentrum oder zu
den Vorlesungen und stören häufig die Kommilitonen. Daher fordern wir
eine bessere zeitliche Abstimmung und Taktung der Verbindungen. Doch
nicht nur innerhalb Frankfurts ist die Verkehrsanbindung mangelhaft, in
die Schwesterstadt Słubice besteht keinerlei Nahverkehrsverbindung!
Daher fordern wir zudem eine Verkehrsverbindung nach Polen.
Viele unserer Kommilitonen, die in Słubice wohnen müssen auch bei
schlechtem Wetter einen weiten Fußweg zurücklegen. Eine
Verkehrsanbindung bedeutet nicht nur ein Stück bessere Lebensqualität
für sie sondern auch ein wirtschaftliches Potential für alle
Beteiligten. Eine Buslinie oder Straßenbahn ist daher
unumgänglich.Zudem könnten so auch mehr Veranstaltungen im Collegium
Polonicum stattfinden, was somit auch diejenigen motiviert nach Polen
zu kommen, die sonst nicht die Gelegenheit haben zu kommen.
Freie Fahrt in Polen
Trotz des Beitritts Polens zum Schengen-Abkommen 2007 haben viele
Studenten die Schönheit des polnischen Umlands nicht erkunden können,
weil es häufig zu teuer ist mit der Bahn z.B. nach Zielona Góra oder
Rzepin zu fahren.
Wir fordern daher die Nutzbarkeit des Semestertickets auch andererseits
der Oder in angemessener Entfernung. Denkbar wäre auch das Ausschöpfen
etwaiger Fördermittel (der EU etc.).
Bessere Transparenz der Gremien
Um die Beteiligung an den Gremien der verfassten Studierendenschaft
(StuPa, Fachschaftsrat etc.) zu erhöhen, muss der Bekanntheitsgrad
dieser gesteigert werden, da noch viel Unwissenheit bei den
Studierenden hinsichtlich dieser Gremien herrscht. Daher müssen diese
aus den Hinterzimmern herrauskommen und in mehr Öffentlichkeitsarbeit
investieren. Hierfür bestehen Möglichkeiten wie zB das Nutzen von
Calendrina.
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